Hundemassage selbst erlernen: Anleitung
vom Physiotherapeuten

Eine Hundemassage ist leicht zu erlernen und tut jedem Hund so richtig gut. Ganz unabhängig davon, ob er gesund oder krank ist. Für einen gesunden Hund ist eine Massage einfach eine kleine Auszeit im Alltag und stärkt die Bindung zwischen Hund und Halter. Bei Hunden, die an Gelenkerkrankungen wie Spondylose, Hüftdysplasie oder Ellenbogendysplasie leiden, kann eine regelmäßige Massage die Lebensqualität auf Dauer deutlich erhöhen.

Eine Hundemassage müssen Sie nicht unbedingt von einem Physiotherapeuten durchführen lassen. Lernen Sie anhand unserer beiden kurzen Videos die wichtigsten Griffe – unter der professionellen Anleitung von Hunde-Physiotherapeutin Elke Pfeiffer aus München.

Hundemassage Schritt 1: S-Rolle

Bei der S-Rolle Fell und Haut zwischen die Hände nehmen und vom Hals bis zur Rute in einer S-förmigen Rolle massieren. Achten Sie bitte darauf, diesen Teil Ihrer Hundemassage neben der Wirbelsäule durch zu führen und nicht direkt auf der Wirbelsäule. Wenn die S-Rolle anfangs noch nicht gelingt, einfach mit flachen Händen die Haut zueinander verschieben.

Hundemassage Schritt 2: Ausstreichungen

Mit der flachen Hand und sanftem Druck den ganzen Körper des Hundes ausstreichen: Vom Hals bis zur Rute und zu den Gliedmaßen. Ausstreichungen können während der Hundemassage immer wieder erfolgen, um Ihren Hund zu entspannen. Sie werden von ihm als sehr angenehm empfunden.

Eine Hundemassage tut Ihrem Hund nicht nur gut, sie regt auch die Durchblutung im Gewebe an. Zudem werden Sie als Halter dadurch sensibel für Veränderungen an den Gelenken, der Muskulatur oder der Haut Ihres Hundes. Unser Tipp: Erwärmen Sie die Muskulatur Ihres Hundes vor der Hundemassage mit einer lauwarmen Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen.

Optimalererweise führen Sie die Hundemassage auf einem orthopädischen Hundebett durch. Durch die Minimierung der Druckpunkte ist eine Hundemassage auf medizinischen Viscoschaum noch effektiver.