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Hundebetten: Die Füllung ist der Maßstab für Qualität

Hier finden Sie einen Überblick über die Vor- und Nachteile von Viscoschaum, Latex & Co

Das entscheidende Kriterium für den Kauf von Hundebetten, Hundekissen oder Hundematten sollte die Füllung sein. Sie gilt als Maßstab für Qualität, Gesundheit und Haltbarkeit der Hundeschlafplätze. Leider machen Hersteller bzw. Händler oft keinerlei Angaben zum Füllmaterial. Fragen Sie deshalb vor dem Kauf in jedem Fall nach, welche Füllung sich im Schlafplatz befindet.
 
Weit verbreitet als Füllung von Hundebetten sind vor allem Polyestervlies, Flocken aus herkömmlichem Schaumstoff, Faserkugeln und  Styroporkugeln (EPS Kugeln). Als hochwertiger gelten in der Regel eine Füllung aus Latex oder Wasser. Eine völlig neue Generation von Hundebetten stellen orthopädische Hundeschlafplätze aus Viscoschaum dar.
 
100% Viscoschaum bei Hundeschlafplätze
 
Hier finden Sie eine Übersicht über verschiedene Füllmaterialien für Hundeschlafplätze mit einigen Vorteilen und Nachteilen. Einzelne Produkte können natürlich von dieser generellen Bewertung abweichen.
 
Viscoschaum
 
Viscoschaum ist ein atmungsaktives und temperaturausgleichendes Material. Seine Besonderheit liegt vor allem darin, dass er sich in jeder Lage perfekt an den Körper des Hundes anpasst und seine Wirbelsäule während des Schlafes stets gerade hält. Ideal zur Vorbeugung von Arthrose und bei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Für Allergiker geeignet.
 
Vorteile:
  • geräuschlos
  • hervorragende Stützkraft
  • optimale Druckentlastung
  • punktelastisch
  • sehr formstabil
  • sehr hohe Akzeptanz
Nachteile:
  • Hochpreis-Segment
 
Latex
 
Hundebetten mit Latexfüllung stützen den Körper des Hundes relativ gut. Latex springt immer wieder in die ursprüngliche Form zurück und gilt deshalb in der Regel als formstabiler Hundeschlafplatz. Für Allergiker geeignet.
 
Vorteile:
  • geräuschlos
  • gute Stützkraft
  • Druckentlastung
  • hohe Akzeptanz
  • punktelastisch
  • sehr formstabil
Nachteile: 
  • Hochpreis-Segment
 
Polyestervlies
 
Polyestervlies ist ein watteähnliches, synthetisches Füllmaterial für Hundbetten. Es sorgt zunächst für eine weiche Polsterung, besitzt aber kaum Stützkraft. Da dieses Material keine punktelastischen Eigenschaften hat, ist es in der Regel nach kurzer Zeit durchgelegen – vor allem bei großen Hunden.    
 
Vorteile:
  • geräuschlos
  • preiswert
Nachteile:
  • schlechte Stützkraft
  • keine Druckentlastung
  • nicht dauerhaft formstabil
 
Schaumstoff-Flocken/Faserkugeln
 
Einfache Schaumstoff-Flocken und Faserkugeln gehören zu den am häufigsten verwendeten Füllmaterialien für Hundekissen. Sie sind nicht in der Lage, sich an den Körper des Hundes an zu passen und können relativ schnell verkleben und verklumpen. Die logische Folge: der Hund liegt in einer schlechten Haltung.
 
Vorteile:
  • geräuschlos
  • in der Regel preiswert
Nachteile:
  • schlechte Stützkraft
  • keine Druckentlastung
  • nicht dauerhaft formstabil
 
Styroporkugeln
 
Styroporkugeln (EPS Kugeln) passen sich der Körperform des Hundes an. Sie sind allerdings nicht punktelastisch, d.h. wird das Hundebett nicht nach jedem Gebrauch aufgeschüttelt, liegt der Hund schnell in einer gekrümmten Haltung oder direkt am Boden. Styroporkugeln sind nicht sehr langlebig und sollten deshalb mindestens einmal im Jahr ausgetauscht werden. Styroporkugeln rascheln bei jeder Bewegung und werden deshalb von vielen Hunden nicht akzeptiert.
  
Vorteile:
  • durchschnittliche Stützkraft
  • evtl. Akzeptanz-Probleme
Nachteile:
  • lautes Rascheln
  • tägliches Aufschütteln nötig
  • häufiger Wechsel der Füllung
 
Wasserbetten
 
Wasserbetten passen sich sehr gut an die Körperformen des Hundes an und stellen in der Regel einen hochwertigen Schlafplatz dar. Allerdings verweigern manche Hunde einen instabilen Untergrund. Zudem muss die Heizung eines Wasserbettes mit Strom betrieben werden – nicht alle Hundehalter haben dabei ein gutes Gefühl.
 
Vorteile:
  • sehr gute Stützkraft
  • sehr gute Druckentlastung
  • sehr formstabil
Nachteile:
  • evtl. Akzeptanz-Probleme
  • relativ komplizierter Aufbau
  • Einsatz von Strom (Heizung)
  • Hochpreis-Segment